Leistungen:

  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie im Einzelsetting für gesetzlich versicherte Erwachsene. Keine Gruppentherapie.
  • Folgende Leistungen biete ich bis auf Weiteres nicht an. Ab Ende 2026 kann in meiner telefonischen Erreichbarkeit erfragt werden, ob ich ab 2027 dafür wieder Kapazitäten haben werde:
    • Psychotherapie für privat versicherte, beihilfeberechtigte Menschen oder Selbstzahlende.
    • Selbsterfahrung und Supervision im Einzelsetting für Menschen in Ausbildung in Tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie (Kooperation mit dem HIP-WI, Hannover und dem ZAP, Bad Salzuflen).
    • Supervision / Coaching für Menschen und Teams in psychosozialen Feldern oder in der freien Wirtschaft.
    • Fortbildungen in psychodynamischer Theorie und Praxis für Fachärzt:innen, Ärzt:innen in Weiterbildung, Psychotherapeut:innen, Psychotherapeut:innen in Ausbildung, Krankenhausteams und weitere Berufsteams.

Auslastung:

  • Psychotherapie: I.d.R. sind alle Psychotherapieplätze (halber Kassensitz) belegt. Bis Winter 2026 beginne ich keine neuen Behandlungen. Anfragen diesbezüglich sind ab Mitte Oktober sinnvoll.
  • Ich führe keine Wartelisten für Psychotherapieplätze.
  • Berufskompatible Termine (8 Uhr, ab 15 Uhr) sind i.d.R. langfristig belegt, Spielraum wird sich eher für Termine tagsüber ergeben.

Zugangswege:

  • Psychotherapie-Plätze: Frei werdende Kapazitäten belege ich 1 bis 2 Monate vorher über Psychotherapeutischen Sprechstunden. Bitte rufen Sie mich dazu in meiner telefonischen Erreichbarkeit an.
  • Psychotherapeutische Sprechstunden: Unabhängig von meiner Auslastung führe ich Psychotherapeutische Sprechstunden durch, die einer Indikationsklärung dienen: Liegt eine psychische Krise / Erkrankung durch, die Behandlung erfordert? Welcher Verfahren ist angezeigt? Ist eine begleitende ambulante psychiatrische Behandlung angezeigt? usw.
  • Es ist für Hilfesuchende und mich hilfreich, wenn Sie sich im Vorfeld mit dem Verfahren „Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie“ auseinandersetzen. Eine gute Hilfe dafür bietet u.a. www.wege-zur-psychotherapie.org.
  • Eine vollständige Auflistung kassenzugelassener Psychotherapeut:innen finden Sie unter https://arztsuche.116117.de/.

Besonderheiten:

  • Ich habe überdurchschnittliche Praxisschließzeiten von 10-12 Wochen im Jahr. Diese werden quartalsweise angekündigt.
  • Ich erwarte von meinen Patient:innen in folgenden Punkten Bereitschaft und Offenheit:
    • Zeit für eine Sitzung pro Woche an einem festgelegten Termin.
    • Außerhalb der Sitzungstermine: Eine testpsychologische Untersuchung (APD-IV, Fragebogen zur Erfassung von Persönlichkeitsstörungen) und Bearbeitung von einigen, von mir erstellten Anamnese-Fragebögen.
  • Themen meiner Behandlung: Neben Problemen und Themen des aktuellen Lebens ist der Blick auf die Vergangenheit (Kindheit, Jugend, Biografie) essentiell für meine Behandlungen. Im Verlauf der Kurzzeittherapiesitzungen wird ein Blick auf das ehemalige Familiensystem und den bisherigen Lebenslauf gerichtet. Ziel der Arbeit über Inhalte der Vergangenheit ist es, ein gemeinsames Verständnis dafür zu entwickeln, welche individuellen Beziehungsmuster und -reaktionen meine Patient:innen entwickelt haben und wie sich jene Beziehungsmuster auf heutige bedeutsame Beziehungen auswirken.

Berufliche Vita:

  • 1997: Abschluss Diplom-Psychologie (TU Braunschweig)
  • 1997-1998: Klinischer Psychologe im Arbeitsbereich pädiatrische Psychologie der Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover (ADHS) und selbständige Dozententätigkeit.
  • 1998-2003: Gutachterliche und behandlerische Tätigkeit im niedersächsischen Strafvollzug.
  • 2003-2016: Klinischer Psychologe in der Psychiatrie Wunstorf als therapeutische Stationsleitung. Dozententätigkeit in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule der Psychiatrie Wunstorf.
  • 2013: Approbation in Tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie.
  • 2013 bis 2018: Anstellung als Psychologischer Psychotherapeut im Zentrum für Psychoanalyse und Psychotherapie, Hannover.
  • Aus- und Weiterbildungen:
    • Grundausbildung in Klientenzentrierter Psychotherapie
    • 1 Jahr Ausbildung in Verhaltenstherapie (DGVT)
    • Weiterbildung Behandlungsprogramm für Sexualstraftäter (BPS)
    • Grundausbildung in Systemischen Methoden
    • 5-jährige berufsbegleitende Ausbildung in Tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie im ehemaligen IPAW, Medizinischen Hochschule Hannover mit Abschluss Approbation (2013).

Aktuelles Berufsfeld:

  • Seit 2016: Mit-Koordinator der psychodynamischen Weiterbildungen in der Fachärztinnen-Weiterbildung in den Kliniken Ameos-Klinikum Hildesheim, Psychiatrie Langenhagen, Psychiatrie Wunstorf und Klinikum Wahrendorff im Auftrag des PIZ (Psychoanalyse im Zentrum, Hannover), Dozententätigkeit in jenen Kliniken.
  • Seit 2018: Selbständiger Psychotherapeut auf halbem Kassensitz.

Bisherige Inhalte, Themen gegebener Fortbildungen:

  • Psychotherapie in der Psychiatrie | Einführung in Psychiatrie für Auszubildende in analytischen Verfahren | AMDP – Psychopathologischer Befund | Therapeutische Haltung in der psychodynamischen Psychotherapie | Therapeutische Beziehung und die Beziehung des Patienten | Burnout | Gruppendynamik | Konfliktmanagement | Mentalisierungstheorie | Traumafolgestörungen | Psychodynamik der Prokrastination | Ressourcenorientierung | Die Psychotherapeutische Sprechstunde | Struktur und Konflikt (OPD2/OPD3) | Diagnostik und Bedeutung des Strukturniveaus (OPD2/OPD3) | Psychodynamische Genogrammarbeit und Objektbeziehungstheorien | Objektbeziehungstheorien und Implikationen für die Gegenübertragung | Das Selbst und die Objekte | Ich-Psychologie und Objektbeziehungstheorien | Negative Überzeugungen und verinnerlichte Objekte – die Arbeit an negativen Introjekten | Das Selbst und die Objekte – Psychodynamik der Selbstwertkrise | Angst vor dem Fremden – Auswirkungen gesellschaftlicher Krisen auf Psychotherapie und Psychiatrie | Reden über Trieb, Sexualität und Gender in der Psychotherapie.